Die Etappe 05 habe ich in A und B (war zu gross) aufgeteilt, damit die Seite besser funktioniert.
Etappe 05 Budapest – Istanbul mit Jacqueline, Elena, Dani, Silvan und Nicola
23. Tag Budapest DK1652 (Sonntag, 07.07.13)
Fahrpause
Also, es ist jetzt Sonntag morgen und ich kann es kaum mehr erwarten dass meine Familie endlich kommt. Ich muss mich halt noch ein bisschen beschäftigen sonst sitze ich schon am Morgen am Flughafen und warte bis 15h auf Ihre Ankunft. bis jetzt hatte ich den Motor des Dingis nicht zu laufen gebracht, bis ich heute Morgen dann endlich den Benzinhahn entdeckt habe. jetzt läuft es “wie’n es Örgeli” – Niggi sei Dank, er hat mir nämlich den Aussenborder total revidiert und wieder zum laufen gebracht …Danke Niggi …
… und dann sind Sie endlich da. Jacqueline und Elena, Dani, Silvan und Nicola. Ich freue mich sehr auf die Weiterreise!
23. Tag Budapest DK1652 (Sonntag, 07.07.13) Teil 2
– nachdem wir uns einigermassen eingerichtet haben sind wir mit der Metro in die Stadt. …Budapest bei Nacht…
24. Tag Budapest DK1652 – Ankerplatz DK1627 (Montag, 08.07.13)
Abfahrt in Budapest 14:15h
gefahrene Km 58 – Total Strecke bisher 1699km
Ankunft am Ankerplatz DK 1627 21:00h
Es war bald klar, dass alle Lust haben zu fahren. Das kleine Städtchen Szentendrei am gleichnamigen Donauarm lud uns ein zu einem Besuch. Wir sind dafür zuerst noch eine Stunde zu Berg gefahren.

Und dieses Bild ist speziell für Dich Rolf… ich Grüsse Dich aus Szentendrei…
Die Fahrt anschliessend auf der Donau durch Budapest war wieder ein besonderes Erlebnis, schau selber…
25. Tag Ankerplatz DK1627 – Ankerplatz bei Paks DK1534
(Dienstag, 09.07.13)
Abfahrt am Ankerplatz 12:00h
gefahrene Km 93 – Total Strecke bisher 1792km
Ankunft am Ankerplatz DK 1534 20:30h
Ich war heute fotofaul. die einzigen Bilder die ich heute reinstellen kann stammen vom Morgenspaziergang den Jacqueline und ich morgen früh machen werden. Werden das kleine Städtchen Paks besichtigen und noch einige Besorgungen machen…
… also, genehmigen wir uns einen Blick in die Zukunft…
26. Tag Ankerplatz bei Paks DK1534 – Mohacs DK1448
(Mittwoch, 10.07.13)
Abfahrt am Ankerplatz 12:00h
gefahrene Km 84 – Total Strecke bisher 1876km
Ankunft in Mohacs 18h
Und dies ist ein weiterer fotofauler Tag. 2 Bilder von Mohacs bei Nacht kann ich Euch zeigen, ich werde noch schauen ob die andern ev. noch Bilder haben. Aber, ich kann euch ja vom ersten Zoll-Erlebnis auf meiner Reise erzählen. Mohacs ist die letzte Stadt in Ungarn und liegt kurz vor dem Dreiländereck Ungarn/Kroatioen/Serbien. Hier muss man sich aus Ungarn abmelden, weil wir eben den EU-Raum für einige Zeit verlassen. Nachdem wir angelegt haben beim Zollgebäude, haben wir am Schalter erfahren, dass wir erst am nächsten Moregen ausklarieren können, wenn wir in Mohacs übernachten.
27. Tag Mohacs DK1448 – Vukovar DK1333
(Donnerstag, 11.07.13)
Abfahrt in Mohacs 11h
gefahrene Km 115 – Total Strecke bisher 1991km
Ankunft in Vukovar 20h
Erst mal Frühstück…
…an unserem recht schönen Hafenplatz…
… und dann hiess es erst mal Wasser bunkern für die Weiterfahrt…
Wie gesagt mussten wir aus Ungarn ausklarieren. Die Beamten waren sehr freundlich und hilfsbereit auf allen 5 Stationen – Hafenkapitän, Hafenarzt, Polizei, Havarie- und Umweltschutzbehörde und letztendlich der Zoll. Erstaunlicherweise ging dies recht zügig voran, so dass wir nach einer Stunde bereits weiterfahren konnten…
…geführt von Kapitän Ellena und erster Wachoffizier auf Brücke – Nicola…
Kroatien…
…bei DK1433 verlassen wir endgültig Ungarn. Für die nächsten 137km wird die Donau zum Grenzfluss zwischen Kroatien und Serbien…
Auf der serbischen Seite bei DK1402 z.B. die Ortodoxe Kirche von Abatin…
…und auf der kroatischen Seite bei DK1380 Die Wallfahrtskirche von Aljmas.
28. Tag Vukovar DK1333 – Novi Sad DK1255
(Freitag, 12.07.13)
Abfahrt in Vukovar 09:15h
gefahrene Km 78 – Total Strecke bisher 2069km
Ankunft in Novi Sad 13:30h
Serbien
Diesmal war die Sache mit dem Zoll nicht so einfach wie bisher. Novi Sad war unser erster Landgang in Serbien, weshalb wir uns hier zuerst Einklarieren mussten. Es fing schon an beim Anlegen am Ponton der Zollbehörde. Die Angestellte einer privaten Organisation welche dieses Ponton an den Zoll vermietet, sagte uns, dass sie 10Euro/Stunde möchten. Nach unserem aufwendigen Gang in verschiedene Büros stellte sich heraus, dass die einreise nach Serbien grade mal 130Euro kostet und dass wir 2 Stunden warten mussten auf unsere Papiere. Alles kein Problem, wenn der Preis für Anlegen an Zollpontons in dieser Zeit nicht von 10 auf 30 Euro/Stunde gestiegen wäre. Wir sind, mit Unterstützung der Zöllner dann ohne zu bezahlen in den Yachthafen geflüchtet und fanden dort Georgeo den Besitzer des Hafens. Der hat uns sehr unterstützt und geholfen mit Übersetzungen. Unser Tagesziel Belgrad war allerdings nach 2.5Std. Zollgeschichten nicht mehr zu schaffen…
… Es hat sich auch gelohnt zu bleiben, Novi Sad ist eine Stadt die sich lohn zu besuchen…
…aber erst mal zur Reise selbst …
Die Festung Sarengrad
…Ich habe das Gefühl, dass die Donau stetig zunimmt und sich ihren Platz in der Natur zurückerobert, nach der doch sehr langen Strecke der erzwungenen Regulierung.
… In diesem Abschnitt der Reise passiere ich den 2000sten Kilometer meiner Reise.
Die Spuren des Krieges haben wir sowohl in Kroatien wie auch hier in Serbien überall noch angetroffen. 
Irgendwie bin ich auf eine falsche Taste gekommen bei meinem Fotoapparat. wie auch immer, das ist Novi Sad…
…auch hier eine Folge des Krieges, die Resten der ehemaligen Brücke über die Donau…
29. Tag Novi Sad DK1255 – Belgrad DK1170
(Samstag, 13.07.13)
Abfahrt in Novi Sad 13:00h
gefahrene Km 88 – Total Strecke bisher 2157km
Ankunft in Belgrad 17:00h
Riesige Olivenplantagen soweit das Auge Reicht…
Ein reisender wie wir, vor der Mündung der Theiss in die Donau…
…und noch ein Reisender etwas weiter unten…
…und dann der Blick auf Belgrad.
Dies ist leider unser letzter Abend in dieser Konstelation. Es ist sehr traurig, dass Jacqueline morgen früh nach hause fliegen muss. Ihrem Vater geht es nicht gut und sie möchte bei Ihm sein. Wir Essen heute Abend noch zusammen in Belgrad.
30. Tag Ruhetag in Belgrad DK1170 (Sonntag, 14.07.13)
Endlich shoppen für die Kids, in der Einkaufsmaile von Belgrad…
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So, und jetzt erst mal eine Zwischenbemerkung. Es ist in der Zwischenzeit August und mein letzter Eintrag ist vom 14. Juli. Kurz nach unserer Abreise in Belgrad ist mein Laptop ausgestiegen. Ich hatte keine Möglichkeit hier mein Logbuch auf dieser Plattform weiter zu führen.
Die folgenden 3 bis 4 Wochen werden also ein Rückblick sein und nicht quasi Liveberichte. Diese Zeilen schreibe ich übrigens von meinem Arbeitsplatz aus hier in der Oberen Fabrik. Ich bin am 05.08. von Thessolaniki aus mit Elena nach hause gekommen und werde Übermorgen wider zurückfliegen um meine Reise durch die Ägäis fortzusetzen.
Übrigens – ich werde die nächsten 3-4 Wochen alleine unterwegs sein. Die Route führt mich von Porto Koufo zu den Sporadeninseln und zwischen dem griechischen Festland und der Euböa durch in den Golf von Athen. Weiter werde ich durch den Kanal und das Korinthische Meer – ins Ionische Meer fahren und wenn möglich auch noch die Überfahrt nach Brindsi machen. Es sind dies rund 1050km. Wenn jemand von Euch also ganz Spontan Lust und Zeit hat – Faustino bietet genügend Platz – +41 (76) 329 98 40.
Doch jetzt mal weiter im Reisebericht….
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31. Tag Belgrad DK1170 – Golubac DK1042
(Montag, 15.07.13)
Abfahrt in Belgrad 10:450h
gefahrene Km 128 – Total Strecke bisher 2285km
Ankunft in Golubac 18:15h

Ein letzter Blick zurück auf eine wirklich gastfreundlichen Ort und die grosse Festung von Belgrad.
Bereits hier, über 1000km vor ihrer Mündung ins Meer ist die Donau weit über 2km breit, stellenweise soger über 4km.

Dieses Bild wird jetzt immer häufiger, die Donau verzweigt sich in mehrere Arme die irgendwo wieder zusammenfliessen.

Stadt Smedrevo
Rumänien…
… und 40km weiter dann links die Zufahrt in den Donau Theiss-Kanal. Das Kanalsystem zwischen Donau und Theiss erschliesst ein riesiges Gebiet im nordserbischen Tiefland mit seinen Wasserstrassen. Rechts auf dem Bild ist der Einfluss der Nera zu sehen. Die Nera bildet über eine weite Strecke die Grenze zwischen Serbien und Rumänien. Ab genau dieser Stelle wird die Donau für die nächsten 230km wieder zum Grenzfluss, diesmal zwischen Rumänien am linken Ufer und Serbien am rechten Ufer.

Eine ganz spezielle Besonderheit aus dieser Gegend bietet das nächste Bild. Wohl alle 70er und älter und vieleicht auch noch ein paar der jüngeren unter Euch können sich noch an Winnetou und Old Shatterhand erinnern. Genau hinter diesem Hügel zur rechten liegt nämlich der lagendäre Silbersee. Ja, tatsächlich wurden die Filme nicht im “Wilden Westen” gedreht, sondern genau hier in dieser Gegend – damals noch Jugoslavien…
… Dieses riesige Kanu wurde allerdings kaum von den Indianern abgeschossen, es ist wohl eher ein Opfer des Hochwassers.
Dieser Blick ist ein vorgeschmack auf den morgigen Tag. Der Eingang ins Eiserne Tor.

Doch zuerst machen wir noch eine Nacht halt in Golubac.
–> weiter gehts bei Etappe 05 B….















































