Etappe 06 Istanbul – Porto Koufo mit Elena
45. Istanbul MMK7 – Kumbag MMK138 (Montag, 29.07.13)
Abfahrt Istanbul 11:15h gefahrene Km 131 – Total Strecke bisher 3639km Ankunft in Kumbag 16:15h
Die Zeit in Istanbul war eigentlich viel zu kurz. Auf der anderen Seite würden ja auch 2Wochen nicht ausreichen um die Stadt wirklich kennen zu lernen. Wir nehmen unser Erlebnisse als Vorgeschmack auf einen nächsten Besuch mit auf den Weg und wenden uns dem Marmarameer zu.
Das Marmarameer hat übrigens seinen Namen von der Marmarainsel die darin liegt und soviel wie Marmorinsel heisst. Es ist rund 280km lang und 80km breit.
Auch wenn wir dachten, dass die bisher erlebte Gastfreundschaft schon riesig war, wurden Elena und ich in Kumbag eines besseren gelernt. Wir wurden eingeladen an einem grossen Fischerboot anzulegen, weil sonst kein Platz war im Hafen. Was Gastrecht heisst und wie weit dies gehen kann, wussten wir tags darauf erst wirklich…
…Adem unser Gatgeber – wir danken Dir von Herzen…
… auch allen anderen neuen Freunden für den geselligen Abend!
Wenn ich in Zukunft von Fleiss und von Passions spreche, wird mir diese Bild in den Sinn kommen. bis zum Herbstbeginn sollte der Berg vor ihnen eben Hinter ihnen Liegen… Hut ab.
46. Kumbag MMK138 – Fort Mortobay MMK295 (Dienstag, 30.07.13)
Abfahrt Kumbag 10:00h gefahrene Km 157 – Total Strecke bisher 3796km Ankunft in Fort Mortobay 19:45h
Mit guten Gefühlen im Bauch und neuen Freunden im Rücken wenden wir uns den Dardanellen zu…
…aber erst einmal ein Zwischenstopp um zu tanken. Zwar nur noch einmal das absolut nötigste, in der Hoffnung, dass der Diesel in Griechenland etwas günstiger sein wird als in der Türkei (2.14Euro).
In den Dardanellen haben wir uns für kurze Zeit wieder in einer Flusslandschaft empfunden, fast wie die letzten Strecken der Donau. Tatsächlich sind die Dardanellen rund 65Km lang und zwischen 1.3 und 6 Km breit.
Es fing schon an zu dämmern als wir die Mortobay erreichten. Hier befindet sich der letzte Aussenposten der türkischen Borderpolice und die Lotsenstation für die Dardanellen. Obschon die gar kein eigentlicher Hafen ist, wurde uns ein Platz angeboten zum übernachten. Ein Fischer ist an einen anderen Platz gefahren damit wir seinen haben können und unglaublich aber wahr, der eine Grenzpolizist fragt uns, ob er für uns etwas kochen soll, wir seien sicher hungrig…
Griechenland
46. Fort Mortobay MMK295 – Limnos Mirina ÄM115 (Mittwoch, 31.07.13)
Abfahrt Motorobay 08:15h gefahrene Km 115 – Total Strecke bisher 3911km Ankunft in Limnos Mirina 11:45h
Anders als in den beiden Binnenmeer mussten wir – zugegebener massen mit einigen Schreckensminuten – feststellen, dass die offene See noch einmal eine völlig andere Dynamik in sich hat. Wir schafften die erste Traversierung von über 100Km freies Waser bei Beaufort 3-4…
…was neben dem Schiff oft so aussah…
…und als nach 2.5 Stunden durchschütteln am Horizont die Insel Limnos auftauchte, ging es dann noch eine Stunde bis wir vor der Einfahrt zum Hafen standen. Da kein Platz an der Anlegestelle war, haben wir die erste Nacht vor Anker verbracht…
…und sind mit dem Dingi an Land gefahren.
47. Limnos Mirina (Donnerstag, 01.08.13)
Am nächsten Morgen war dann ein Platz frei, wir konnten tanken – volltanken ohne mit Kanister zu reisen… uf… – und haben uns entschlossen noch einen Tag länger zu bleiben. Am Abend sah dann unsere fordere Reling so aus…
…nachdem das ortsansässige Touristenboot frontal in uns hineingefahren ist. wir dachten, dass der Skipper besoffen war, aber die haben uns beruhigt mit der Begründung, des er zwar nüchtern war, aber dafür fast blind sei…
48. Limnos Mirina (Freitag, 02.08.13)
…Der Schaden wurde einigermassen behoben und wir sind am nächsten Morgen dann weitergefahren.
49. Limnos Mirina ÄM115 – Porto Koufo ÄM218 (Samstag, 03.08.13)
Abfahrt Mirina 14:00h gefahrene Km 103 – Total Strecke bisher 4014km Ankunft in Porto Koufo 18:15h
Wegen dem sehr starken Wind haben wir heute bis 14h gewartet mit unserer Abfahrt. Zum guten Glück, auch so war die Überfahrt ans griechische Festland recht “holprig”.
Auf Empfehlung eines einheimischen Skippers haben wir uns für diesen eher nur unter Insider bekannten Hafen entschieden, da wir Faustino für einige Tage alleine hier lassen müssen.
Der Hafen oder mehr die Bucht liegt auch sehr versteckt, und ohne Navi hätten wir den Ort kaum gefunden. 
50. Porto Koufo (Sonntag, 04.08.13)
…sehr schön gelegen bietet der Ort eine Vielfalt an Möglichkeiten wie zu Beispiel Wellness für die Füsse…
…aber trotz allem ist heute Packen angesagt. Morgen früh werden Elena und ich mit dem Bus nach Thessaloniki fahren und von dort in nach Hause fliegen. Hier endet unser gemeinsame Reise und für mich die 06. Etappe meiner Reise. Die 07. Etappe wird erst in einer Woche weitergehen….
51. Porto Koufo mit Bus nach Thessolaniki und mit Flug nach Basel (Montag, 05.08.13)




















