Etappe 05 B

…Fortsetzung von Etappe 05

 

 

 

32. Tag  Golubac DK1042 – Kladovo DK 934
(Dienstag, 16.07.13)

Abfahrt in Golubac 12:00h
gefahrene Km 108 – Total Strecke bisher 2393km – 1 Schleuse
Ankunft in Kladovo 20:10h

Das Eiserne Tor ist vorab schon ein paar Worte wert. Die grösste Schlucht eines Flusses in Europa ist der Durchfluss der Donau durch das Karpatengebirge. Auf rund 110km zwängt sich der riesige Fluss zwischen den Balkanbergen hindurch. Um dies etwas zu verdeutlichen folgende Zahlen. Kurz vor dieser Enge nimmt die Nonau eine Breite von fast 5.5km an und dies auf einer durchschnittlichen Tiefe von rund 6m. Stellt Euch vor, dass diese Masse durch den vor uns liegenden spalt von gerade mal 300m breite muss.

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Die Festung von Golubac tront auf dem Felsen der den Eingang zur Schluscht bildet. Die war dereinst Wach und Zollstelle dieser wichtigen Handelsstrasse.

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Lepenski Vir soll der Legende nach von einem der Söhne Noahs nach der Sintflut gegründet worden sein. Bewiesen ist allerdings dass an dieser Stelle eine 8000 Jahre alte neolitische Siedlung, von einer hoch entwickelten Zivilisation liegt. Dieser Fundort hat 1965 sämtliche Theorien über die Menschliche Entwicklung in Europa, auf den Kopf gestellt.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERAZwischen Durch wurde es dann kurz wieder etwas breiter und setzte zur letzten Etappe der Schlucht an.

Doch diese Stelle werde ich aus einem anderen Grund nie mehr vergessen. Es wird nicht einfach das zu erklären… wir hatten schönes Wetter und wie aus dem Nichts verdunkelte sich der Himmel. Auf der einen Seite verbreiterte sich die Donau als würde Sie ein letztes mal tief einatmen und vor uns lag die engste Stelle dieser Etappe. Elena kam zu mir und setzte sich ganz nahe hin, es begann zu regen und in dem Moment kommt die SMS von Jacqueline dass Ihr Vater eben seinen letzten Atemzug gemacht hat.

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Die alte Einsiedelei

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An einigen Stellen war die Donau in dieser Schlucht zwischen 60 und 70 Meter tief.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Kloster von Dubova…

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…und der in Stein gehauene Kopf von König Decebals. 8 jahre wurde an der 40m hohen und 25m breiten Skulptur gearbeitet, finanziert durch einen privaten Unternehmer nahmens Constantin Dragan.

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Ein letzter Blick zurück auf eine der schönsten Strecken auf meiner Reise bisher und vor uns liegt die erste von 2 Karpatenschleusen. Portile de Fier 1 ist eine doppelstufige Schleuse von je 16m Hub. das bedeutet, dass man in der Schleuse selbst nach den ersten 16m die Schleusenkammer wechselt um danach nocheinmal 16m zu senken.

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Und hier an diesem Ponton “schlugen wir das Nachtlager auf”.

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33. Tag  Kladovo DK 934 – Calafat DK 794
(Mittwoch, 17.07.13)

Abfahrt in Kladovo 09:45h
gefahrene Km 140 – Total Strecke bisher 2533km – 1 Schleuse
Ankunft in Calafat 20:30h (19:30h plus eine Stunde Zonenwechsel)

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Die folgende Strecke ist geprägt von abwechslungsweise Industriestädtchen , kleinen Siedlungen und weite Strcken “Nichts ausser Weite”…

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA… so weit, dass meine Kamara nur noch die hälfte der Donau erfassen kann.

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Unten, Portile de Fier 2 mit einer Hubhöhe von 8m…

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…und dies unser Tagesziel, die Brücke von Calafat.

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34. Tag  Calafat DK 794 – Corabia DK 630
(Donnerstag, 18.07.13)

Abfahrt in Calafat 08:30h
gefahrene Km 164 – Total Strecke bisher 2697km
Ankunft in Corabia 18:00h

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Die ganze Region am Unterlauf der Donau lebt in irgend einer Weise verbunden mit dem Strom. Sei es durch die Bewässerung der Landwirtschaft oder durch den Abtransport der riesigen Eisenerzvorkommen.

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Der Alte Raddampfer Radetzky ist mit einer Geschichte sehr eng mit dem Bulgarischen Freiheitskampf gegen die türkischen Herscher ende des 19ten Jahrhunderts verbunden. Christo Botev hat das Schiff 1867 gekapert und wollte mit 200Revolutionären die Türkische übermacht aus bulgarien vertreiben.

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Mittagsrast auf einer Sandinsel bei DK 701 mit baden und Kartoffeln vom Feuer.

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Das kleine Städchen Corabia dürfen wir erst morgen besuchen, weil wir eben in Rumänien noch nicht einklariert sind und der Zöllner erst morgen vormittag kommt.

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35. Tag  Corabia DK 630 – Ankerplatz DK 548
(Freitag, 19.07.13)

Abfahrt in Corabia 14:30h
gefahrene Km 82– Total Strecke bisher 2779km
Ankunft bei DK 548 19:00h

Also, es ist so in diesen Ländern. Wir mussten uns praktisch entscheiden wo wir einklariert bleben, entweder in Rumänien oder in Bulgarien. Wir konnten nicht switchen zwischen den ländern ohne immer wieder abmelden und dann wieder anmelden. Da wir später eh nur noch in Rumänien auf der Donau fahren, haben wir und für die Linke Uferseite entschieden. Und das geht so…

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Im Hintergrund warten noch drei beamte die nicht aufs Foto wollten. Es ist 09h und das Prozedere endete tatsächlich um 12:30h …

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…und anschliessen haben wir Vorräte in der Stadt besorgt.

 

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Am Waschtag in Corabia wird Kutsche, Pferd und Mensch gleich miteinander gewaschen. Das motiviert natürlich … Vater-Tochter Waschtag…

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Unser Ankerplatz für diese Nacht liegt unterhalb Svistov, eine Industriestadt die wirklich nicht sehr einladend auf uns wirkte

 

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Bulgarien

36. Tag  Ankerplatz DK 548 – Bei Silistra DK374
(Samstag, 20.07.13)

Abfahrt an Ankerplatz 09:00h
gefahrene Km 174– Total Strecke bisher 2953km
Ankunft in Silistra 17:50h

Wir haben beschlossen heute eine etwas längere Strecke zu fahren, da die Zeit langsam drängt. Wir müssen den Flug für Dani und die Jungs umbuchen.

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Die Crew war wohl noch etwas müde. Die einen schliefen noch in der Koje und die andern …

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Stadt Russe und ihr Rumänisches Gegenüber Giurgiu bilden das Wirtschaftliche und Kulturelle Zuntrum dieser Region. Wegen dem bevorsteenden Papierkrieg haben wir auf eine Landung vezichtet. Die Brücke unten heisst die Brücke der Freundschaft und war ein Versuch der freundschaftilchen annäherung zwischen Bulgarien und Rumänien. Das Gefälle zwischen den beiden Staaten scheint jedoch zu gross zu sein um einen Austausch auf gleicher Ebene zu erreichen.

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Tutrakan die 2 letzte bulgarische Stadt am Donauufer.

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Im Flussrestaurant Monica geniessen wir ein gutes Essen. Wir sind bei DK 375 angelangt. Hier endet vorerst unser Berührung mit Bulgarien und die Donau wird zum rein Rumänischen Strom.

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37. Tag  Bei Silistra DK374 – Megidia DSMK 20
(Sonntag, 21.07.13)

Abfahrt Silistra 08:00h
gefahrene Km 95 – Total Strecke bisher 3028km, 1 Schleuse
Ankunft in Silistra 15:15h

 

Wir nhemen heute die letzte Etappe auf der Donau in Angriff. Zielpunkt des heutigen Tages ist das Schwarze Meer. Aus Zeitlichen Gründen haben wir beschlossen die Donau nicht bis DK0,0 Sulina zu fahren, sondern bereits bei DK299 in den Donau-Schwarzes Meer-Kanal (DSMK) abzubiegen. Dies spart uns mindestens 4 Tage und die Zeit für Dani und die Jungs wird knapp, da Sie auch noch etwas Zeit in Istanbul verbringen möchten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Donau verzweigt sich immer häufiger und in immer mehr Arme. irgendwie scheint man bereits hier zu spühren, dass wir und dem Delta nähern.

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Der letzte Kilometer auf der Donau…

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…und dann verlassen wir den grossen Fluss mit etwas Wehmut und auch Dankbarkeit, nach 2141km und vielen Erinnerungen, an schöne Landschaften und freundliche Menschen…

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…und biegen ab in den Crenova-Konstanta-Kanal wie er hier benannt wird.

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Nach 20km auf dem Kanal endet unsere Fahrt aprupt weil unser Steuerbordmotor ausgefallen ist. Es wird relativ schnell klar, Entgegen der Tankuhranzeige die noch 1/4 Füllung anzeigt, scheint der Tank leer zu sein. Wir schaffenes grade noch in den Hafen der Kanalpolizei von Megidia. Dort erhalten wir Hilfe mit Karnister und einem Chaufeur der zwar heute selbst bei der Polizei arbeitet, aber einmal Machaniker gelernt hat. Ich weiss jetzt wie man einen Diselmotor entlüftet.

 

38. Tag  Megidia DSMK 20 – Marina Belona SMK 16
(Montag, 22.07.13)

Abfahrt Megidia 09:15h
gefahrene Km 60 – Total Strecke bisher 3092km
Ankunft in Beldona 13:15h

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Noch 44km trennen uns vom Meer…

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…die letzte Schleuse dann öffnen sich für uns quasi die Tore zum Schwarzen Meer. Eine neue Welt ein neues Element eine neue Herausforderung schon auf den ersten Metern.

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Es war eine sehr kurze Fahrt von 16Km auf dem Schwarzen Meer bis zum ersten Hafen Marina Belona. Doch um diesen zu finden mussten wir – anders als auf dem Fluss – hier schon anders schauen und navigieren um eine Hafeneinfahrt zu finden. An das neue Verhältniss zur Distanz muss sich das Auge erst mal gewöhnen…

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…Ja, die Verhältnisse werden algemein anders. Yachten haben wir auf der Donau seit der Einreise in den Balkan kaum mal gesehen und vorallem keine überfüllten Strände.

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39. Tag  Marina Belona SMK 16 – Balchik SMK 134 (Dienstag, 23.07.13)

Abfahrt Beldona ‘??:??h gefahrene Km 118 – Total Strecke bisher 3161km Ankunft in Balchik 21:30h

Unsere ersten wirklichen Hochseeerfahrungen haben wir auf dieser Etappe gemacht. – Aber, eins nach dem andern. – Nach unserer Ankunft und einem eher komplizierten Anmeldeverfahren in Beldona mussten wir noch einmal mit Karnister tanken. Ein Hafenmitarbeiter ist mit seinem Auto in die Stadt zur Tankstelle gefahren – maximale Menge war 160Lt. Wirklich sehr mühsam und nach Erklärung der Hafenbehörden eben in ganz Rumänien ein Problem der Handelsbewilligung für Treibstoff. Heute Morgen hatten wir dann einen ziemlichen Disput mit dem Hafenmeister der eben kaum etwas zu tun hat und dafür sehr viel Zeit um sich wichtig zu machen. Auf der Überfahrt hatten wir ziemlich Wind und Wellen, und bei dem geschaukel haben die Motoren mit dem fast leeren Tank immer wieder Luft angesogen. Nur sehr sehr knapp und mit dem letzten Tropfen Diesel haben wir den schönen Hafen in Balchik erreicht, in der Hoffnung, dass es hier in Bulgarien  (Rund 40km nach unserer Abfahrt heute haben wir Rumänien endgültig verlassen) einfacher wird mit dem tanken. Aber zu früh gehofft, auch hier in Balchik ist  die Tankstelle ausser Betrieb.

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Zu Balchik – ein recht schöner Ort eher touristisch mit Strand- und Hafenpromenade…

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…und vor allem einem guten Wifi für die Jungcrew zmu “WhatsApp`n”.

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Der Hafenmeister hat uns schlussendlich auch einen Tankwagen organisiert, so dass wir endlich wenigstens einigermassen die Tanks füllen konnten.

40. Tag  Balchik (Mittwoch, 24.07.13)

Wir haben uns entschlossen, einen Tag Fahrpause ein zu legen.

 

41. Tag  Balchik SMK 134 – Tzarevo SMK 277 (Donnerstag, 25.07.13)

Abfahrt Balchik 09:00h gefahrene Km 143 – Total Strecke bisher 3304km Ankunft in Tzarevo 17:30h

Wir sehen jetzt immer mehr wirklich grosse Schiffe.

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Das Meer ist uns heute gnädig gestimmt und ziemlich ruhig – Zeit zum Baden unterwegs und andere Freuden…

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Tzarevo, unser letzter Halt in Bulgarein – ein kleiner Hafen mit freundlichen Menschen und sogar einem kleinen Lunapark. Hier mussten wir ausklarieren aus Bulgarein und den ersten Hafen in der Türkei angeben…

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…weil wir dies gleich bei Ankunft machen mussten, brauchten wir danach eine Sonderbewilligung der Zollbehörden um am nächsten Tag in der Stadt noch einkaufen zu gehen.

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42. Tag Tzarevo SMK 277 – Karaburun SMK 400 (Freitag, 26.07.13)

Abfahrt Tzarevo 11:00h gefahrene Km 123 – Total Strecke bisher 3427km Ankunft in Karaburun 18:15h

Am Vormittag mussten wir Hilfe von einem ansässigen Mechaniker annehmen der uns geholfen hat am Steuerbordmotor den Dieselfilter zu wechseln. Nach getanem Werk hat er gesagt, dass er nur und umsonst geholfen hat, weil er den Sound des schönen Motors mal hören wollte. Wir haben noch einige Einkäufe getätigt, vor allem Trinkwasser und sind dann eher spät losgefahren.

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Bei Kilometer 32 auf der heutigen Route haben wir Bulgarien verlassen und nach weiteren 90km, in Tzarevo unseren ersten Hafen in der Türkei angefahren. Wie an den meisten Orten war auch hier im kleinen Fischerhafen einige hilfsbereite Hände da die beim Anlegen behilflich waren.

Wir haben beschlossen an diesem Abend selber zu kochen und auf dem Schiff zu essen. Um rund 21h hält plötzlich ein Auto neben dem Schiff. Wir sind grad fertig mit Essen, da steigt der Fischer, der uns zuvor beim anlegen geholfen hat, aus und bringt uns Essen für alle zusammen. Einfach so, ohne Worte, wohl weil wir uns eh nicht verstanden hätten und fährt wieder ab, wir konnten uns kaum bedanken das gieng so schnell.

Türkei

Also, als Resümee  über die Reise bisher folgende Zwischenbemerkung: Nach bald 3500Km Reise und unzähligen Begegnungen mit Menschen vor Ort kann ich mit staunen feststellen, dass ich fast nur gute und angenehmen Kontakte hatte. Vielleicht gibt es eine Steigerungsform – je östlicher, je freundlicher und hilfsbereiter und vor allem interessierter die Menschen waren. Die ersten Erlebnisse in der Türkei haben allerdings alles in den Schatten gestellt und, soviel vorweg, ich werde noch einiges berichten können über die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Türkei. Es ist eine spezielle Art, vom Wasser aus eine Ortschaft an zu fahren. Anders als mit Zug oder Auto oder erst recht dem Flugzeug, komme ich nicht “vorprogrammiert” als Tourist an. Ich fahre einen Hafen an, meist ein Fischerhafen und bin alleine durch die Anfrage für eine Übernachtung mit Einheimischen in Kontakt, die ich sonst kaum treffen würde. – Man muss dazu sagen, das höchst selten jemand diese Länder auf diese Art bereist. Auf der ganzen Reise bisher habe ich, ausser den Kanus und Ulrich und Sibille mit Ihrem Ponton, niemanden getroffen der so unterwegs war.

43. Karaburun SMK 400 – Istanbul MMK7,1 (Samstag, 27.07.13)

Abfahrt Karaburun 08:15h gefahrene Km 81 – Total Strecke bisher 3508km Ankunft in Istanbul 13:15h

Auf diese Etappe haben wir uns alle sehr gefreut…

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…nach Rund 40Km haben wir die Einfahrt in den Bosphorus erreicht und haben das Schwarze Meer nach 440km wieder verlassen. Vor der Einfahrt Stauten sich die Grossen Frachter und warteten auf die L2013-07-30 14.51.41otsen die die Schiffe durch den Bosphorus fahren.

Mein Faustino ist mit seinen gut 15m sicher kleiner asl die Rettungsboote dieser Riesen. Der Bosphorus hat für den Handel zwischen Europa und Asien und auch sonst der ganzen Welt einen Immensen stellenwert. Jährlich fahren rund 50’000 dieser Reisen die Meerenge.2013-07-30 14.52.44

 

Die Fahrt durch den Bosphorus war definitiv ein Highlight auf meiner Reise bisher. Unvorstellbar und unfassbar die Dimension, die Vielfalt an Architektur und architektonischen Zeitzeugen. Ich kann dies kaum beschreiben…

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Nachdem wir nicht bereit waren 500 türkische Liren/Nacht (durch 2 = SFr) für einen Platz im Yachthafen von Istanbul zu bezahlen und auch nicht 200TL für einen windigen, welligen Bojenplatz ohne Strom und Wasser und garantierter Übelkeit in der Nacht, haben wir uns im Marmarameer einen Fischerhafen ausgesucht und wurden auch gleich eingeladen so lange zu verweilen wie wir möchten, als Gäste und selbst verständlich ohne zu bezahlen.

 

 

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44. Istanbul MMK7,1 (Sonnstag, 28.07.13)

Zu den folgenden Bilder kann ich nur sagen, dass ich bestimmt nicht das letztemal in Istanbul war. Nur als, kleiner Vergleich für alle die noch nie dort waren: Istanbul ist rund 5500 Quadratkilometer gross und hat fast doppelt so viele Einwohner wie die Schweiz. Entsprechend dem haben wir in den 2 Tagen höchstens ein Quartier von Sissach gesehen, wobei dieses Quartier in Istanbul in etwa den kulturelle Inhalt der Stadt Basel inne hat.

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So, hier endet die grosse Etappe von Budapest bis Istanbul nach genau 21 Tagen und gut 1800km. Daniel, Silvan und Nicola müssen wieder nach Hause und fliegen deshalb morgen von Istanbul nach Basel.

Elena und ich begeben uns auf die nächste Etappe durch das Marmarameer hinein in die Ägäis.

–> siehe Etappe 06