Etappe 01 Basel – Aschaffenburg mit Stephen
Erstmals danke Stephen, wir haben in den gemeinsamen Tagen einiges gemacht um das Schiff und die Ausrüstung besser kennen zu lernen. Bei all dem warst Du eine grosse Hilfe und wie immer ein guter Freund.
RK=Rheinkilometer MK=Mainkilometer u.s.w.
Auf dem Rhein zu Tal
1. Tag Basel RK 168 – Breisach RK 225:
Auf diesem Teilstück hatten wir noch Passagiere an Bord. Es hat mich riesig gefreut, dass meine Schwester Sylvia und meine Mutter und zu guter letzt noch ganz spontan Luca uns ein Stück begleitet haben – ein gutes Omen für unseren Start! – Sie sind von Breisach mit dem Zug zurückgefahren.
Abfahrt in Basel 10:30h
gefahrene Km 57 – Total Strecke bisher 57km – 4 Schleusen
Ankunft in Breisach 16:30h
Deutschland…
…unmitelbar nach dem Yachthafen Basel passieren wir das Dreiländereck und verlassen die Schweiz nach Deuschland. Der Grand Canal d’Alsace wechselt auf den nächsten 100km unregelmässig zwischen Deutschland und Frankreich und ist zum Teil gar Grenzgewässer.
Deutschland
2. Tag Breisach RK 225 – Greffern RK 321:
Abfahrt in Breisach 08:30h
gefahrene Km 96 – Total Strecke bisher 153km – 6 Schleusen
Ankunft in Greffern ??:??h
Die Steuerbordmaschine hat irgendwo ein Dieselleck. Ich habe die Pilge ausgepumpt und wieder gereinigt. Bis ich den Fehler beheben kann, muss eine Auffangwanne als Lösung hinhalten.
- Wir sind ein super Team!…
- …und fahren einer schönen Stimmung entgegen nach wie vor auf dem Grand Canal d’Alsace…
3. Tag Greffern RK 321 – 30 km vor Frankfurt MK 5.5
Abfahrt in Greffern 08:00h
gefahrene Km 182 – Total Strecke bisher 335km – 1 Schleusen
Ankunft auf dem Main gegen 20h
Bei RK 334 verlassen wir kurz nach Greffern den Grand Canal d’Alsace den wir seit Kembs befahren haben. Es ist dies der Kanalisierte Rhein. Die Schleuse Iffezheim bildet dabei den Abschluss und ist gleichzeitig unsere letzte Schleuse auf dem Rhein.
- somit wechselt auch schlagartig die landschaftliche Stimmung, mehr oder weniger auf dem alten Flusslauf des Rheins. Zum einen naturbelassener zum andern auch wilder. Der Fluss mäandert und zieht seine Schlaufen die Wasseroberfläche spiegelt die wildere Seite des Rheins ebenfalls.
- Stadt Speyer bei Rheinkilometer 400
-
Es herrscht Hochbetrieb auf den Rhein zeitweise bis zu 8 Frachter gleichzeitig und dazu noch einiges an Treibgut. Das Fahren erfordert volle Konzentration. Gut dass wir uns abwechseln können.
- Mittagspause in Gernsheim RK 462 mit Knoblauchgüggeli und Salat (Qualität überschaubar) – dafür finden wir einen schönen Früchte- und Antipastiladen (für das Abendessen).
- Die Gegend wird Ländlicher endlich mal ein Dorf direkt am Wasser. Seit Basel haben wir dies nur wenige male gesehen.
- Der Blick auf Mainz und auch auf die letzten Meter unserer Reise auf dem Rhein.
- Hier, bei RK 496 beginnt der Letzte Km auf dem Rhein. Bei RK 497 verlassen wir endgültig den Rhein und biegen ein in den Main
Auf dem Main zu Berg
- Der Main – anders als bei allen anderen Flüssen wird die Kilometrierung des Mains zu Berg gezählt. MK 0,0 ist also die Mündung in den Rhein.
- eine Ganz neue Welt – Während auf dem Rhein die Hubhöhe der Schleusen noch bis über 15m gingen, wird hier zwischen 2 und 3 Meter pro Schleuse überwunden.
- Diese Nacht haben wir das erste mal nicht im geschützten Hafen verbracht. Wir haben uns ein paar Meter vom Ufer weg einen schönen Ankerplatz gesucht und bei dieser Gelegenheit auch gleich ausprobiert wie das funktioniert. Danke noch einmal für Deine Hilfe Stephen
4. Tag Ankerplatz MK 5.5 – Aschaffenburg MK88 zu Berg
Abfahrt bei Zeiten nach Kaffee und Morgenschwumm
gefahrene Km 81.5 – Total Strecke bisher 420km – 6 Schleusen
Ankunft Aschaffenburg 21h
- Stadt Höchst am Main
- Frankfurt am Main – Aus dem geplanten Frühstück wurde ein Mittagessen, dafür ein sehr gutes. Ein bisschen die Beine vertreten tat gut und frisches Wasser haben wir auch noch gebunkert.
- Warten vor der Schleuse – im grossen und ganzen hatten wir bisher Glück mit den Wartezeiten.
- Ein sehr häufiges Bild auf unserer Reise bisher. Fähren statt Brücken – “e Fähry git’s nid nur in Basel! “
- Die erhaltene Natürlichkeit des Mainlaufes ist sehr schön…
- …und auch er ist schön :-)…
- …und Aschaffenburg auch… und vor allem die allgäuer Spetzlepfanne um 22:45h war der Hammer.
5. Tag “Wartungs- und Ruhetag Aschaffenburg MK88
Stephen musste heute Morgen den Zug nach Belgrad erreichen und fliegt dann morgen weiter nach Tokio. Er fehlt mir jetzt schon. Ich habe beschlossen einen Tag hier zu bleiben und die nötigen Wartungsarbeiten am Schiff zu erledigen und vor allem diese Seite vorzubereiten.
Also, mehr folgt in der 2ten Etappe die ich voraussichtlich alleine fahren werde – es sei den, Du hast spontan Lust für ein paar Tage mitzufahren. Ich bin erreichbar unter +41 76 329 98 40. Morgen Abend werde ich wohl in Wertheim oder etwas weiter sein























